Fit fürs digitale Fernsehen

Sind Sie fit fürs digitale Fernsehen?

„Satellitenempfang im Mehrfamilienhaus“
Anmerkungen zur Umstellung von Kabel- auf Satelliten – oder DVB-T Empfang:

Die enorm gestiegene Anfrage zur Umstellung der Empfangsarten beim Fernsehempfang haben uns veranlasst, dieses Thema einmal näher zu erläutern. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und die gemachten Aussagen sind aufgrund der schnellen technischen Entwicklung ohne Gewähr:

Zurzeit gibt es drei Arten des TV-Empfangs:
  1. Kabelfernsehen Analoger und Digitaler Empfang
  2. DVB-T Terrestrischer Digital Empfang
  3. DVB-S Satelliten Digital Empfang
  4. Internet – Streamingdienste
1. Kabel-Empfang
Vorteile:
  • Große Programmvielfalt an frei empfangbaren digitalen Programmen (über 100 TV und Radioprogramme).
  • Großes Radioangebot.
  • Internet und Telefonnutzung möglich.
  • Kosten zur Zeit: ca. 20,00 – 22,00 € pro Monat
Nachteile:
  • Hohe monatliche Kosten,
  • Bindung an einen Anbieter
  • Teilweise Störungen über alte Leitungen durch Rheinbahn und Taxifunk
2. DVB-T
Vorteile:
  • Einfach zu Empfangen. Programmangebot bis März 2017 ca. 24-26 Programme,
  • danach Umstellung auf ein neues System DVB-T 2 HD (ca.15-20 kostenlose öffentlich rechtliche und ca. 20-25 zu bezahlende private Programme
  • Im Stadtgebiet reicht oft eine Zimmerantenne aus.
Nachteile:
  • Kein Radioempfang – muss über Zusatzantenne eingespeist werden. Jeder Mieter benötigt einen Receiver bzw. ein freenet-Modul für den Empfang. (Kosten ca. 80-150.-)
  • In der letzten Zeit häufen sich allerdings die Klagen der Mieter über schlechte Empfangseigenschaften (dem Sender abgewandte Lage, Betonwände u.ä..), sodass ich sehr dazu rate eine DVB-T Antenne auf das Dach zu montieren und die vorhandenen Kabel für die Übertragung zu nutzen.
  • Zusätzliche Kosten ( ca.- 69.- pro Jahr)
3. SAT-Empfang
Vorteile:
  • Sehr große Anzahl an frei Empfangbaren Programme (ca.250 Fernseh- und 400 Radioprogramme)
  • Beste Bildqualität, Zurzeit keine Folgekosten nach der Installation, Problemlose Heranführung besonderer Programme (besonders Fremdsprachenprogramme).
Nachteile:
  • Jeder Mieter benötigt einen Receiver für jedes Empfangsgerät.
  • Beeinflussung des Empfangs durch schlechtes Wetter (kann durch gutes Materia minimiert werden),
  • Höhere Montagekosten z.B. durch Verlegung von neuen Antennenkabel (Idealerweise 2 Leitungen pro Wohneinheit).
4. Streaming-Dienste

Eine Versorgung für TV und Filmdienste die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist der Empfang über das Internet. Bei ausreichender Qualität und Übertragungsrate bietet es sich sehr gut da an, wo eine Versorgung über eine Antenne nicht möglich ist.

Vorteile:
  • Keine zusätzlichen Montage und Installationskosten (außer Internet),
  • verschiedene Anbieter mit unterschiedlichem Programmangebot
  • gute Qualität
Nachteile:
  • Höhere Kosten, da jeder Dienst Geld kostet,
  • Programmangebot für TV-Programme eingeschränkt
  • Für jedes TV-Gerät ein seperater Empfänger nötig.
Aus den oben angeführten Bemerkungen kann man folgenden Schluss ziehen:

Eine Alternative zum Kabelfernsehempfang kann eine DVB-T Anlage sein, wenneine Grundversorgung ausreicht und der Radioempfang die ortsüblichen Sender beschränkt wird. Es kann das vorhandene Kabelnetz verwendet werden, so dass die Kosten überschaubar bleiben. ( Ein 10 Parteien Haus liegt in der Grundinstallation bei ca. bei 800.—bis 1200.- Euro ). Receiver nicht eingeschlossen.

Bild und Tonqualität sind bei guter Anlage sehr gut.

Mehr Sinn macht allerdings der Satellitenempfang

Die Programmauswahl und die Qualität sind technisch gesehen optimal. Wie oben erwähnt ist es beim SAT-Empfang Idealerweise zu empfehlen, dass jede Wohneinheit 1-2 separate Antennenkabel verlegt bekommt um unabhängig zwei Geräte zu betreiben oder einen Twin – Receiver anschließen zu können (Ermöglicht das gleichzeitige Sehen und Aufnehmen von unterschiedlichen Programmen ).

Dies ist natürlich die aufwändigere Lösung. Aber vielleicht gibt es ja nicht genutzte Kamine oder Luftschächte wo die Kabel verlegt werden können. Leider ist es aber oft nicht möglich neue Leitungen zu verlegen.

Hier bietet die Industrie verschiedene Sonderlösungen an: Neben einer Kanalaufbereitung (es werden eine gewünschte Anzahl von Programmen so umgesetzt, dass diese mit jedem normalen Fernseher empfangen werden kann. Lohnt sich erst ab ca.30-50 Teilnehmern ca.500.-Euro pro Programm), Unicable – LNB oder die Router- Lösung (gutes System – man kann mehrere Receiver mit vollem Programmangebot in einer Baumstruktur betreiben. Receiver müssen diesen Standard unterstützen. Wird immer beliebter, da neue Technik verwendet wird.

Die Klassische 1 Kabellösung spiel keine Rolle mehr.

Bei dieser Verteilart werden aus dem gesamten Spektrum bestimmte Abschnitte miteinander so gemischt, dass man ein sehr interessantes Programmpaket erhält indem fast alle deutschen Anbieter vertreten sind (bitte beiliegende Programmliste beachten). Der Vorteil: Einspeisbar in das meist verwendete Verteilnetz – die Baumstruktur.

Jeder Digitalreceiver ist nutzbar. Auch die Flachbildschirme mit eingebautem SAT-Empfang. Günstige Montagekosten, da meist das vorhandene Kabelnetz verwendet werden kann.( 10 Teilnehmer ca. 1200.-2000.- Euro zzgl. Receiver) Mehrere Receiver in einer Wohnung anschließbar.

Der Nachteil: Zukünftige Änderungen der Frequenzen und neue Programme eventuell nicht empfangbar. Programmangebot vorher genau prüfen !

 Was ist bei der Umstellung einer Gemeinschaftsanlage zu beachten:
  1. Alle Mieter sollten sich einig sein. Wie erwähnt, hat jede Empfangsart Vor– und Nachteile. Wenn z.B. der Lieblingssender nicht mehr empfangbar ist, ist der Ärger vorprogrammiert.
  2. Deshalb sollte jeder die Vor und Nachteile kennen.
  3. Die Mieter sollten über die zusätzlich anfallenden Kosten (Receiver, Anschlusskosten usw..) unterrichtet sein. Eine Bereitstellung durch den Vermieter ist nicht ratsam.
  4. Und noch einmal – Das A-und O sind die LEITUNGEN! Auch wenn es Lösungen gibt alte Leitungen zu benutzen.

Dieses sollten eigentlich die Ausnahme BLEIBEN!

Das Beste sind neue separate Leitungen. Nur damit sind die hohen Abschirmungen gegen Störungen von außen möglich sowie die Garantie für hohe Leistung an der Dose durch niedrige Dämpfungswerte.

Außerdem sind individuelle Lösungen machbar (ein Teil der Mieter SAT, die anderen Kabelempfang. usw..)

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